Alle Beiträge von Monika

Volle Hütte beim Impro- Theater

Eine stattliche Anzahl an Besuchern hatte sich zum zweiten Gastspiel des Improvisationstheaters „Stegreif & Guck “ im Walldorfer Begegnungshaus eingefunden. Auch eine Reihe neuer, insbesondere junger  Gesichter hatten sich ins alte Pfarrhaus „getraut“ und werden es vermutlich überhaupt nicht bereut haben,das Wagnis eingegangen zu sein.
Denn es war witzig, sehr witzig! Es ist jedes Mal wieder erstaunlich, wie die vier Amateure in  ähnlichen Settings spontan völlig neue Kurzszenen gestalten und dabei  und damit ihre Zuhörer ins Schmunzeln bringen  bis hin zu regelrechten Lachsalven.Wobei das Publikum auch direkt eingebunden wird, denn die Akteure erbitten  Stichworte zu Gefühlen, Örtlichkeiten und Paarbeziehungen , welche  dann als Basis für eine folgende Spielsequenz dient. Zu sehen waren entsprechend eine Szene im Fahrstuhl, in welcher eine Benutzerin sich mit unterschiedlichen, zusteigenden  Charakteren auseinander setzen muss: mit einem Wüterich, einer Gelangweilten und einem Allesversteher, der ihr gerne nahekommen will bei Spaghetti Bolognese und Linsensuppe.Ein Höhepunkt war auch in diesem Jahr das Interview mit einer Wissenschaftlerin, deren Forschungsschwerpunkt   „die  Schwerkraft“ ist . Eine außer Rand und Band geratene Gebärdendolmetscherin „übersetzte“ und das Publikum lachte sich einen Ast. Same same, but different!
Selbstredend lobten Akteure und Publikum unisono die „Wohlfühlathmosphäre im Wohnzimmer“, wer´s verpasst hat, erhält noch in diesem Sommer die Möglichkeit, wenn das alte Pfarrhaus oder vielleicht sogar der Garten erneut zum „Stegreif-Gucken“ einlädt.

Christliche Tauffeier für den kleinen Noah im Begegnungshaus

Das ehrwürdige Walldorfer Pfarrhaus durfte auf seine alten Tage sogar noch Zeuge einer festlichen Tauffeier werden: Brikti und Isaak, zwei Christen aus Eritrea, feierten in einer bunten und familiären Atmosphäre die Taufe ihres 6 Wochen alten Sohnes Noah mit etwa 20 Freunden und Mitgliedern des AK Asyl  im Begegnungshaus. Liebevoll und einfach, ganz so wie man früher auch bei uns feierte, mit einem besonderen, selbstgekochtem Essen und als Köstlichkeit mit  vor Ort  frisch geröstetem Kaffee, dessen Duft das ganze Haus erfüllte, saß man bei viel Musik fröhlich und dankbar ob der glücklichen Geburt des gesunden Jungen zusammen und genoss das Zusammensein mit Freunden aus nah und fern. 

Nun wünscht sich die kleine Familie, deren Vater  in einiger Entfernung von Walldorf eine Ausbildungsstelle gefunden hat, eine gemeinsame Wohnung für sich, den Kleinen und seinen dreijährigen Bruder Nathan in Walldorf. Wer den vieren eine Herberge geben kann und will, melde sich gerne im Begegnungshaus bei Katrin Siebold. 

Afrikanischer Abend im Begegnungshaus

Am Freitag, dem 19. Januar findet ein afrikanischer Abend mit Musik aus Gambia und Essen aus Eritrea  im Begegnungshaus statt.

Für das gemeinsame Vorbereiten und Kochen ab 19.00 Uhr werden Helfer freundlich empfangen.Nach dem Essen wird ab ca. 20.00 Uhr zum Konzert mit westafrikanischer Musik und guter Laune eingeladen

Der gambische Musiker Fallou Mboge kam als Geflüchteter aus Gambia und hat mittlerweile als Sänger und Gitarrist in der Metropolregion Fuß gefasst. Bei seinen Auftritten u.a. mit Jan Lindqvist (Guru Guru), Jutta Glaser, Markus Sprengler u.a. spielt er vor allem eigene Stücke, die geprägt sind von seiner Geschichte. Begleitet wird er von Buba Jawara (Trommel und Gesang), ebenfalls aus Gambia.

„Ich bin Musiker. In Gambia hatte ich einen Auftritt, bei dem ich ein politisches Lied in einer Fernsehsendung vorgetragen habe – über die Situation in Afrika, die viele junge Menschen zur Flucht zwingt. Und über all die Menschen, die im Mittelmeer ihr Leben verlieren. Ich habe den Song geschrieben, um den Tod meines Cousins zu verarbeiten. Auch er hat die Überfahr im Boot nicht geschafft.“, so Fallou Mboge. Direkt nach dem Auftritt wurde er von Mitarbeitern des gambischen Geheimdienstes festgenommen. Nach Wochen im Gefängnis und Beschlagnahmung des Familienbesitzes kam er gegen Kaution frei und floh nach Deutschland. Fallou Mboge und Buba Jawara spielen original westafrikanische Musik. Es sind vor allem eigene Stücke, die ans Herz und in die Beine gehen.

 

Freitag, 19.01., ab 19 Uhr, Begegnungshaus Walldorf.

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Amber Hill im Begegnungshaus

Gott sei dank, es gibt sie noch-  die handgemachte, ehrliche Musik. Einen eindrucksvollen Beweis  dafür lieferten die fünf  Musiker von Amber Hill bei ihrem Konzert im Wohnzimmer des alten evangelischen Pfarrhauses. Sehr authentisch, im durch die einfühlsame Stimme von Julia Dörr geprägten, ganz eigenen und besonderen Sound, versetzten sie die Zuschauer in einen wunderbar entspannten Zustand des Ying und Yang. Ob Coversongs wie „Skyfall“ oder Christmassongs wie  „Little Drummer Boy „oder „Rocking around the Christmas Tree“, jedes Lied hörte sich schwebend, verträumt, einfach schön an, aber niemals imitiert. Die meisten der dargebotenen Songs stammen aus eigener Feder und einer war so leicht und eingängig wie der andere. Abseits vom Mainstream geht also auch ein Weg ! Und was für ein schöner!

Es war schon ein besonderes musikalisches Erlebnis, diese fünf jungen, unkomplizierten und enthusiastischen Menschen live erleben zu dürfen. Heiner, Julia, Lennard, Nico und Karla, Ihr Lieben, wir danken euch ganz herzlich  dafür!

(Text Irmgard)

Kochen und Kino-diesmal  in deutscher Variante

 

Unser monatliches Event im Begegnungshaus „Kochen und Kino“ erfreut sich steigender Beliebtheit, und so traf sich am letzten Novembertag eine bunte Mischung aus 35 Walldorfern und Flüchtlingen zum gemeinsamen Kochen unter dem Motto“ Deutsche Küche-auch mal gut“.

Als Chefköche fungierten Katrin, Harald,  Jadaan und Mohammad, um  leckere Gerichte wie Rindergulasch mit hausgemachten Spätzle und Gurkensalat oder Kartoffelsuppe mit Putenwienern und Fladenbrot aus der Küche zu zaubern. Als krönenden  Abschluss warteten  ein frischer Apfelkuchen sowie ein duftender Käsekuchen auf die hochzufriedene kulinarische Gesellschaft.

Solcher Maßen gestärkt, lehnten sich alle ein bisschen zurück und betrachteten gerne den Filmklassiker „Kevin allein zu Haus“. Danach  und daneben war ausreichend Gelegenheit zu gemeinsamen Gesprächen , während Ammar, Yazan, Jadaan und Mohammad die Küche wieder zum Blitzen brachten.

Ein wunderbarer Abend ging gegen 23.00 Uhr zu Ende, an den sich alle Beteiligten mit Freude erinnern werden. Vielen Dank allen Helfern und Katrins Bandscheiben eine ernsthafte Ermahnung, nun doch endlich mal wieder Ruhe zu geben. Gute Besserung, liebe Katrin!

Freut euch auf den nächsten Termin „Kochen und Kino“ Ende Januar!

 

(Text von Katrin)

„Kultour im Begegnungshaus“ mit Amber Hill!

Amber Hill kommen am Freitag, dem 8.12.17 um 20.00 Uhr ins Begegnungshaus.
Der Eintritt ist frei, der Künstlerhut geht rum.

Mit zerbrechlichen Melodien, tanzenden Akkorden und ehrlichen Worten jongliert das Singer-/Songwriterduo Amber Hill und überzeugt so mit einer Balance, die bewegt!

Ob direkt oder verspielt, englisch oder deutsch, laut oder leise:
Wort für Wort, Zeile für Zeile, Song für Song puzzeln die Sängerin mit der verzaubernden Stimme und ihr Gitarrist an ihrer eigenen Klangwelt, bis sie ihnen gefällt!

Amber Hill wurde 2013 von den beiden Musikern Heiner Weisbrod (Gitarre & Gesang) und Julia Dörr (Gesang) gegründet.
Ihre Musik wird von Künstlern wie Damien Rice, Angus & Julia Stone, Johnny Cash und vielen weiteren inspiriert.

Live wird das Duo von herausragenden Intrumentalisten unterstützt: Niko Heineken (Percussions), Lennard Herlyn (Kontrabass) bilden ein groovendes Fundament und Karla Beyer an der Violine sorgt mit brillanten Solopassagen für das i-Tüpfelchen.

Geschichten aus der Fahrradwerkstatt

Auch Alt-Bürgermeister Merklinger hat ein Fahrrad gespendet – und ein Mann aus Eritrea ist nun stolzer Besitzer eines überholten, verkehrstauglichen Rades!

 

Vielen Dank, lieber Herr Merklinger! Und viel Spaß mit dem Rad an den Herrn aus Eritrea!

Computerkurs für Kinder im Begegnungshaus

 

 

Thea Hillenbrand ist SAP Mitarbeiterin im Vorruhestand und SW Entwicklerin. Sie hat mit 5 Jungs zwischen 11 und 15 einen Computerkurs für Anfänger durchgeführt, jeweils Mo-Do von 14 – 17 Uhr. Die Kinder haben das im Internet frei verfügbare Programm Scratch gelernt, dass Kindern auf spielerische Art und Weise das Programmieren nahe bringt, ohne dass man Code schreiben muss. Damit liegt der Fokus auf dem Erlernen der Logik, die hinter dem Programmieren steckt. Diese wird visualisiert wie eine Art Baukastensystem dargestellt.
Zur Info:  https://scratch.mit.edu/

Die Kinder hatten dabei viel Spaß und waren sehr konzentriert bei der Sache. Ein Junge hat sich leider während der Woche einen Arm gebrochen (nicht im Begegnungshaus) und konnte nicht die ganze Zeit dabei sein. Ein anderer muss für die Schule eine Webseite erstellen und hat in dem Kurs Anregungen bekommen, wie sich das umsetzen lässt. Für alle war es eine willkommene Abwechslung während der Ferienzeit.

Fahrradworkshop „Austausch spezial“ im Begegnungshaus

Am Donnerstag, dem 27. Juli trafen sich etwa 15  Interessierte aus Hemsbach, Weinheim, Ladenburg, Dossenheim, Malsch, St. Leon-Rot, Schwetzingen, Leimen  und Reilingen, um sich mit den Aktiven der Fahrradwerkstatt des AK Asyl Walldorf fachlich auszutauschen oder sich Anregungen für geplante ähnliche Einrichtungen zu holen. Eingeladen zu diesem Treffen hatte Margit Rothe, die Bezirksbeauftragte für Flucht und Migration der evangelischen Kirchenbezirke Ladenburg-Weinheim und Südliche Kurpfalz und das  Walldorfer Fahrradteam stellte sehr gerne seine Räumlichkeiten zur Verfügung. Schnell kristallisierte  sich heraus, dass die Walldorfer Werkstatt durchaus Vorbildcharakter für alle anderen Teilnehmer hatte, sowohl was die Größe, technische Einrichtung als auch die personelle Ausstattung angeht. Dr. Thomas Scheller hatte im Vorfeld Listen für die technische Ausrüstung einer Fahrradwerkstatt erstellt, die an alle Teilnehmer ausgeteilt wurden.

Im Rahmen der Besichtigung der Werkstatt gab er eine Menge praktische und nützliche Tipps an die Besucher weiter, Sabine Hess ergänzte durch die Schilderung praktischer Erfahrungen mit den Flüchtlingen und Irmgard Exel-Gräder erläuterte die Rahmenbedingungen in Walldorf.

Alle Teilnehmer zeigten sich bei der  sich anschließenden Gesprächsrunde im Cafe des Begegnungshauses  sehr beeindruckt von den Räumlichkeiten, die die Stadt Walldorf dem Arbeitskreis Asyl zur Verfügung stellt.

Nach mehr als zwei Stunden gingen alle Teilnehmer mit dem Gefühl auseinander, dass jeder eine Fülle von Anregungen gegeben, aber auch erhalten hatte. (Irmgard)

Seid Ihr angemeldet?

Liebe ehrenamtliche Helfer des AK Asyl Walldorf,

viele von Euch wissen es schon und haben es auch gemacht, aber die neu hinzugekommenen wissen es vielleicht noch nicht: Wer ein Ehrenamt ausübt, hat – im Rahmen dieses Amtes – Recht auf Versicherungsschutz. Das gilt aber nur, wenn er oder sie registriert sind bei der Stadt. Das ist ganz einfach und unbürokratisch möglich, persönlich oder per Mail an Herrn Jungbauer oder Frau Heidel.

 

Bitte laßt Euch registrieren – mal abgesehen vom Versicherungsschutz entgehen Euch sonst vielleicht auch mal Rundbriefe und Informationen der Stadt, wie z.B. die Einladung zum Helferfest.

Monika