Alle Beiträge von Irmgard

Walldorfer Erfolgsgeschichten

Walldorfer Erfolgsgeschichten- Lowrans

Vom Bankkaufmann in Syrien zum Eisenbahner in Mannem

Der heute 31 jährige Lowrans kam 2015 auf der Flucht vor dem schrecklichen Krieg  in Syrien ins Walldorfer Camp. Er besuchte eifrig die Integrationskurse bis zum C1 Level und war glücklich, als er nach 2 Jahren seine Frau Fatima nach Deutschland holen durfte. Mittlerweile vervollständigt ein Sohn die kleine Familie. Als klar war, dass er in seinem erlernten Beruf als Bankkaufmann nicht würde arbeiten können, orientierte er sich neu und bewarb sich bei der MEV Eisenbahnverkehrsgesellschaft in Mannheim, die Eisenbahnberufe ausbildet. Nach bestandenem schriftlichen und psychologischen Test durfte er den Ausbildungsvertrag zum Wagenmeister unterschreiben. Seit Juni 2020 arbeitet er nun in Mannheim, lernt Eisenbahnwagen rangieren, technisch überprüfen und testet die Bremsfähigkeit. Sowohl in den schriftlichen als auch den praktischen Modulen gehört er zu den Besten seiner Klasse und freut sich darauf, nach bestandener Ausbildung weiter bei der MEV arbeiten zu dürfen. Sein größter Wunsch wäre eine Wohnung in Walldorf. Hier hat er sich wohlgefühlt, immer den Kontakt zum Verein und Bekannten gehalten.

Kann ihm jemand diesen Wunsch erfüllen? Er wird es mit Höflichkeit und Anstand danken.

Allzeit  gute Fahrt, lieber Lowrans!

Walldorfer Erfolgsgeschichten

Aggelos aus Griechenland

Nachdem der Vater als EU-Bürger beruflich in Walldorf Fuß gefasst hatte, holte er seine Familie aus einem kleinen Dorf im Herzen Griechenlands nach Walldorf- so kam der heute 15 jährige Aggelos vor drei Jahren in unsere Stadt. Trotz eines einjährigen Deutschkurses noch in der alten Heimat verstand er im Prinzip nur Bahnhof, als er mitten im Jahr in die 7. Klasse der Waldschule eingeschult wurde. So empfand er die ersten 3 Monate in Walldorf schon schwer, bis er sich sprachlich und auch sozial integriert hatte. Aber er gab sich viel Mühe und strengte sich an im Fach Deutsch, wobei ihm seine Begabung in Mathe und sein Faible für Englisch halfen. Heute kann man sagen, er hat es geschafft: Seinen Hauptschulabschluss hat er als Klassenbester mit einem Schnitt von 1,7 geschafft, momentan befindet er sich in der 10. Klasse der Werkrealschule mit dem Ziel der Mittleren Reife. Und danach solls aufs Technische Gymnasium gehen, Schwerpunkt Biotechnologie wie sein Bruder in Griechenland.

Der sympathische junge Mann bedankt sich sehr bei Lea Fischer, die, selbst noch Schülerin, ihn seit etwa zwei Jahren im Begegnungshaus in Deutsch unterstützt. Er ist bestens integriert, ist in der AG Bogenschießen der Waldschule und auch im Basketball der SG Walldorf Astoria.

Und ab dieser Woche gibt er dem Viertklässler Louis Nachhilfe in Mathe im Begegnungshaus im Rahmen des Projekts “Schüler helfen Schülern“. So soll´s sein! Wir wünschen dir weiterhin alles Gute, Aggelos!

Walldorfer Erfolgsgeschichten-Reim

Reim, das 18jährige Walldorfer Mädchen aus Damaskus in Syrien, ist ein erstaunliches und wunderbares Beispiel für Ehrgeiz und Integrationswillen. Sie ist gerade dabei, sich ihren Lebenstraum zu erarbeiten: Das Studium der Medizin oder Psychologie. Gerade hat sie das 1. Jahr des beruflichen Gymnasiums an der Marie-Baum Schule in Heidelberg mit dem Notenschnitt 1,8 abgeschlossen. Da kann man nur den Hut ziehen. Wie war ihr Weg?

Mit den Menschentrecks kam sie 2015 mit Mutter und Bruder über den Balkan nach Walldorf, wurde in die 8.Klasse der Waldschule eingeschult, sprach kein Wort Deutsch. Neben dem regulären Unterricht nahm sie an einem Deutschkurs teil. Nachdem die 8. Klasse beendet war, musste sie diese wiederholen und dann gab sie Gas. Mit großer Motivation und viel Fleiß wechselte sie an die Realschule in die 9. Klasse. Mittlere Reife mit dem Notenschnitt 1,3, Einstieg in das berufliche Gymnasium, eine tolle Erfolgsgeschichte, die sie bestimmt mit dem Abitur krönen wird!

Reim, das 18jährige Walldorfer Mädchen aus Damaskus in Syrien, ist ein erstaunliches und wunderbares Beispiel für Ehrgeiz und Integrationswillen. Sie ist gerade dabei, sich ihren Lebenstraum zu erarbeiten: Das Studium der Medizin oder Psychologie. Gerade hat sie das 1. Jahr des beruflichen Gymnasiums an der Marie-Baum Schule in Heidelberg mit dem Notenschnitt 1,8 abgeschlossen. Da kann man nur den Hut ziehen. Wie war ihr Weg?

Mit den Menschentrecks kam sie 2015 mit Mutter und Bruder über den Balkan nach Walldorf, wurde in die 8.Klasse der Waldschule eingeschult, sprach kein Wort Deutsch. Neben dem regulären Unterricht nahm sie an einem Deutschkurs teil. Nachdem die 8. Klasse beendet war, musste sie diese wiederholen und dann gab sie Gas. Mit großer Motivation und viel Fleiß wechselte sie an die Realschule in die 9. Klasse. Mittlere Reife mit dem Notenschnitt 1,3, Einstieg in das berufliche Gymnasium, eine tolle Erfolgsgeschichte, die sie bestimmt mit dem Abitur krönen wird!

„Ohne die vielen Helfer an der Waldschule, insbesondere Fr. Kara, und unserer Familienpatin Urte Tölke hätte ich dies nicht schaffen können“, betont Reim im Gespräch. Heute gibt sie im Ehrenamt zurück, was man ihr Gutes getan hat: Sie half lange in der Walldorfer Tafel, momentan hat sie selbst zwei Nachhilfekinder, denen sie im Begegnungshaus Deutschunterricht gibt. Sie hat´s geschafft und wir freuen uns mit ihr.

Walldorf räumt auf- und wir machen Kinderbetreuung

Der Anfrage des Veranstalters von “ Walldorf räumt auf- der Schnäppchenmarkt“ sind wir am 8. Februar gerne gefolgt und haben die Kinderbetreuung in einer Ecke der Astoria- Halle übernommen.Unterstützt von IKEA konnten die Kinder an den aufgestellten Kindertischen malen, ausschneiden und kleben. Fazit: Nächstes Jahr machen wir´s wieder!

Lustig wie Pipi

Pippi Langstrumpf im Begegnungshaus

Eine stattliche Anzahl an Kindern hatte sich zum Bilderbuchkino im Begegnungshaus eingefunden und hörte sehr gespannt beim Bilderbuchkino Pippi Langstrumpf zu. Von Katrin und Kim gut vorbereitet, wurden Textseiten und Bilder mit dem Beamer an die Wand geworfen, womit die Geschichten einerseits zu hören, andererseits aber auch zum Mitlesen waren. Im Anschluss malten die Kinder ein Bild zum Text, welches laminiert wurde und nun zu Hause als Lesezeichen zum Einsatz kommt. Prädikat: Pädagogisch wertvoll!

Schön war´s!

Zahlreiche Gäste hatten sich zur Wohnzimmerlesung im Rahmen der RNZ Weihnachtsaktion im Begegnungshaus eingefunden, so dass kaum ein Stuhl unbesetzt blieb.Schon beim Betreten des „Wohnzimmers“ konnte die indische Kultur mit allen sinnen erfasst werden: Es erklang  traditionelle  Musik, Sandelholzräucherstäbchen kitzelten die Nase und die farbenfrohe Dekoration zauberte indisches Flair in den Raum.   Ingrid Glomp hatte auf dem Sofa Platz genommen und las aus unterschiedlichen Passagen ihres Krimis „Endstation Mumbay“, der bei Amazon käuflich erworben werden kann. Sie konzentrierte sich auf Textbeispiele, die den Zuhörern Eindrücke von Indien vor Augen führten und das Interesse an diesem Land weckten, wobei auch die Spannung nicht zu kurz kam.Es wurden interessierte Fragen gestellt, ein Gast erläuterte sogar die geografische Lage Mumbays, des früheren Bombays und gab Informationen aus erster Hand.Einen weiteren Höhepunkt bildete das in der Pause angebotene Essen, scharfe Teigtaschen mit Gemüse und  Rote Linsensuppe mit original Naan Brot.Auch das eine oder andere Gläschen Sekt gesellte sich zum angebotenen Tee und Kaffee.Nach etwa zwei Stunden machte sich das gut gelaunte Publikum gefüllt mit Nahrung für Geist und Seele auf den Heimweg. Die Autorin selbst zeigte sich  zufrieden,speziell  für unseren Verein lesen zu dürfen und versicherte, dass sie sich im Begegnungshaus sehr wohl gefühlt hat.Allen Recht getan… diesmal haben wir´s offensichtlich  geschafft!

Weihnachtsaktion der Rhein-Neckar-Zeitung

Herzliche Einladung ins Begegnungshaus

Ein spannender Abend mit Ingrid Glomp und „Endstation Mumbay“

Liebe Mitglieder, Freunde, Krimi- und sonstige Interessierte,

Menschen in Not helfen, egal welcher Nationalität, Rasse oder Staatsangehörigkeit, das hat sich unser Verein auf die Farben geschrieben. Deshalb haben wir uns mit einer Spende an der diesjährigen Weihnachtsaktion „Wohnzimmerlesung“ der Rhein-Neckar-Zeitung beteiligt, welche sich um die Not von Menschen und Familien in unserer näheren Umgebung kümmert. Und wir hatten das Glück, für eine Lesung ausgewählt zu werden. Der Vorstand von Begegnungen in Walldorf e.V. lädt deshalb mit großer Freude zu einer Lesung mit der Heidelberger Autorin, Journalistin und Schreibdozentin Ingrid Glomp ins Begegnungshaus ein. Sie wird aus ihrem 5. Cori Stein Thriller „Endstation Mumbay“ vorlesen, in welchem die Protagonistin einem kriminellen Organhändlerring in Mumbay, Indien auf der Spur ist. Spannung ist also garantiert!

Daneben werden sich die Akteure bemühen, einen Hauch Exotik ins Begegnungshaus zu transportieren, verbunden mit einer kleinen kulinarischen Kostprobe, um die indische Kultur mit allen Sinnen erfassen zu können.

Termin: Freitag, 10. Januar 2020, 19.00 Uhr

Begegnungshaus, Obere Grabenstr. 15

Wir freuen uns auf eine Lesung in gemütlicher Atmosphäre!

Eintritt frei, freiwillige Spenden erfreuen.

Sprachpaten gesucht

Für Hilfe und Unterstützung von Schülern und Azubis werden für das laufende Schuljahr wieder Sprachpaten jeden Alters im 1:1 Verfahren und bei individueller Zeiteinteilung gesucht.Unterricht kann montags bis freitags im Begegnungshaus stattfinden. Bitte bei Kim während der Bürozeiten melden.

Jahreshauptversammlung

Zur Jahreshauptversammlung am Mittwoch, den 13. November 2019 um 19.00 Uhr laden wir alle Mitglieder herzlich ins Begegnungshaus ein.

Tagesordung:

1.Begrüßung

2. Jahresrückblick

3.Rechenschaftsbericht

4.Bericht der Kassenprüfer und Entlastung des gesamten Vorstands

5. Ausblick

6.Verschiedenes

Wir bitten um kurze Rückmeldung und zahlreiches Erscheinen.

Mit freundlichen Grüßen

Vorsitzende Katrin Siebold

Vorsitzende Andrea Hübner

BEGEGNUNGEN IN WALLDORF e.V.