
Vor einem Jahr kamen Alexander, Anna und ihre 23-jährige Tochter Valeria aus der Ukraine nach Deutschland.
Am Anfang stießen sie in Walldorf auf zahlreiche Schwierigkeiten. Die Sprachbarriere, fehlende soziale Kontakte und bürokratische Hürden schienen unüberwindbar. Doch sie gaben nicht auf und versuchten, sich an das neue Leben anzupassen.
Im Begegnungshaus fanden sie nicht nur Unterstützung, sondern auch neue Freunde.
Alexander, der zuvor in Finanzunternehmen und im Tourismus gearbeitet hatte, lernte schnell aktiv Deutsch. Heute schließt er erfolgreich den B2-Kurs an der VHS ab und bereitet sich auf eine berufliche Umschulung vor. Er engagiert sich ehrenamtlich regelmäßig in der Fahrrad-Werkstatt und in der Kleiderstube. Anna, die ehemalige Inhaberin eines Reisebüros, beendet gerade den B1-Kurs. Sie möchte gerne wieder mit Kunden arbeiten, um den Menschen die Welt näherzubringen.
Ihre Tochter Valeria hat einen Master in Management und Marketing, spricht sechs Sprachen, kann aber aufgrund bürokratischer Hindernisse ihre Karriere noch nicht beginnen. Sie unterrichtet zur Zeit im Begegnungshaus Deutsch für Kinder. So hilft sie nicht nur anderen sich anzupassen, sondern findet in dieser Tätigkeit auch selbst Sinn und Erfüllung.
Ein Jahr später fühlt sich die Familie nun als Teil der Walldorfer Gemeinschaft. Ihre Geschichte ist ein schönes Beispiel dafür, wie man unter schwierigen Umständen Unterstützung finden und ein neues, erfolgreiches Leben beginnen kann.








