An die Schäler, fertig, los!

Im Begegnungshaus wurde wieder gemeinsam gekocht – diesmal stand eine leckere Spargelcremesuppe auf dem Speiseplan. Zehn Kochbegeisterte aus verschiedenen Ländern der Erde kamen zusammen, um aus frisch gespendetem Spargel eine leckere Suppe zuzubereiten.

Bereits bei den Vorbereitungen herrschte eine fröhliche und entspannte Atmosphäre. Gemeinsam wurde geschält, geschnitten, gerührt und natürlich auch viel miteinander gesprochen. Das Kochen bot eine schöne Gelegenheit für Begegnungen, Austausch und gemeinsames Erleben.

Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Die Spargelcremesuppe schmeckte allen hervorragend und wurde mit großem Appetit genossen. Solche gemeinsamen Aktivitäten stärken das Miteinander und schaffen wertvolle Momente der Gemeinschaft. Ganz im Sinne unseres Begegnungshauses.

Ein herzliches Dankeschön gilt dem Spender des Spargels. Mit dieser großzügigen Unterstützung wurde nicht nur eine köstliche Suppe ermöglicht, sondern auch ein schönes Gemeinschaftserlebnis, das allen Beteiligten in guter Erinnerung bleiben wird.

Ein Praktikum im Bauamt der Stadt Walldorf

Rita aus der Ukraine erzählt hier von ihrem Praktikum:

„Es war ein Montagmorgen, als meine Praktikumswoche begann. Beim Betreten des Büros wurde ich freundlich von Herrn Konrat und Frau Müller empfangen. Ich bekam einen Laptop, den ich die ganze Woche über nutzen durfte.

Nach einer kurzen Einführung erhielt ich meinen ersten Auftrag: den Entwurf einer Studentenwohnung in einem Kubus
mit den Maßen 5×5×5 Metern. Noch am selben Tag begann ich, erste Ideen zu entwickeln und den Grundriss des ersten Stockwerks zu zeichnen.
Der Dienstag fertigte ich den zweiten Grundriss an und zeichnete eine Isometrie sowie eine Vorder- und Seitenansicht des Entwurfs. Am Nachmittag gab es einen schönen Anlass: Eine Kollegin hatte Geburtstag und deshalb wurde im Büro ein großer Tisch gedeckt, von dem sich alle Kollegen bedienen und Leckereien nehmen konnten.
Am Mittwoch wurde das Projekt neu gestaltet. Die Aufgabe wurde schwieriger — die gleiche Fläche sollte in eine neue Form gebracht werden. Das brauchte sowohl gutes Planen als auch Kreativität.
Am Donnerstag habe ich den zweiten Grundriss fertiggestellt und danach mit der Isometrie des neuen Projekts angefangen.
Den Freitag begann ich damit, die Isometrie fertigzustellen. Danach besuchten wir die Drehscheibe und das Nahversorgungszentrum, um die geplante Bemalung neuer Fußgängerüberwege anzuschauen und zu bewerten. Es war ein schöner Abschluss einer abwechslungsreichen Woche.
Insgesamt war es eine tolle Erfahrung — sowohl für meine Arbeit als auch für mich persönlich. Die Atmosphäre im Büro war angenehm und freundlich. Der Arbeitsrhythmus ließ genug Raum zum Denken, Zeichnen und Lernen.“

Rita

Unser Praktikant Kyrylo

Im Mai hatten wir zwei Wochen Besuch von Kyrylo im Begegnungshaus. Er berichtet hier über sein Praktikum bei uns im Team.


„Hallo, mein Name ist Kyrylo. Ich bin 18 Jahre alt und besuche zur Zeit das technische Berufskolleg der Carl-Bosch-Schule in Heidelberg. 
Ich habe Praktikum im Begegnungshaus gemacht. Die zwei Wochen dort haben mir gut gefallen. In dieser Zeit konnte ich sehen, wie Menschen unterrichtet und unterstützt werden. Ich durfte auch an einigen Kursen teilnehmen. Außerdem habe ich am Computer Plakate gemacht und an einem Termin des Werkstattcafes beobachtet, wie mechanische Geräte repariert werden.
Natürlich gab es auch weniger interessante Aufgaben, zum Beispiel fegen, Blumen gießen, im Lager aufräumen oder Sachen von einem Stockwerk in ein anderes tragen. Solche Arbeiten gab es aber nicht so oft und sie gehören natürlich zum Alltag im Begegnungshaus dazu.“

Vielen Dank für deine tolle Unterstützung in diesen zwei Wochen im Begegnungshaus, lieber Kyrylo. Uns hat es viel Spaß mit dir gemacht. Wir wünschen dir weiterhin alles Gute auf deinem Weg hin zum Berufswunsch in der IT Branche. 

Bitte beachten: Das Begegnungshaus und die Fahrrad-Werkstatt sind ab dem 27. Juli für die Dauer der Sommerferien geschlossen. Ab Montag, dem 14. September startet das gesamte Team dann wieder gut erholt zu den gewohnten Öffnungszeiten.

Wir stellen vor: unsere neue kommissarische Kassenwartin

Als kommissarische Nachfolgerin von Barbara Kuhn im Amt der Kassenwartin haben wir Stephanie Thorey für unseren Verein gewinnen können. Sie stellt sich hier selber einmal vor:

„Mein Name ist Stephanie Thorey, ich bin 52 Jahre alt, verheiratet und Mutter von drei Kindern. Ursprünglich habe ich den Beruf der Versicherungskauffrau erlernt und konnte über viele Jahre wertvolle Erfahrungen in den Bereichen Finanzen und Organisation sammeln.

Vor 15 Jahren sind meine Familie und ich in unsere Wahlheimat Walldorf gezogen. Hier haben wir ein Zuhause gefunden und fühlen uns seitdem sehr wohl. 

Ich freue mich sehr, das Amt der Kassenwartin im Begegnungshaus Walldorf übernehmen zu dürfen. Es ist mir wichtig, mich ehrenamtlich einzubringen und einen Beitrag zum Vereinsleben zu leisten. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem Vorstand, den Mitgliedern und allen, die das Begegnungshaus mit Leben füllen.

An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei meiner Vorgängerin Barbara Kuhn bedanken. Sie hat das Amt mit großem Einsatz und Sorgfalt ausgeübt und hinterlässt eine ausgezeichnete Grundlage.“

Liebe Stephanie, herzlich willkommen in unserem Vorstands-Team! Wir freuen uns sehr auf die gemeinsame Zusammenarbeit.

Unsere Barbara verabschiedet sich aus dem Vereinsleben

Seit Gründung des Vereins war Barbara unsere Kassenwartin. Mit viel Herzblut und Engagement kümmerte sie sich um Zahlen, Körperschaftssteuer, Versicherungsgebühren und vieles mehr. Bei jedem Fest war sie unterstützend zur Seite und selbstverständlich war das monatliche Gehalt unserer zwei Minijobber im Büro pünktlich auf dem Konto. Immer wenn es um die Zahlen ging, konnten wir uns auf Barbara verlassen. Lange Jahre leitete sie auch bei uns alles rund um Ausbildung und Arbeit. Ihre Vorbereitungen auf Vorstellungsgespräche waren heiß begehrt und jeder bemühte sich, einen Platz bei ihr zu bekommen.

Jetzt kommt ein neuer Lebensabschnitt und sie verlegt ihren Lebensmittelpunkt raus aus Walldorf, weshalb sie den Staffelstab der Kassenwartin weitergeben muss.

Liebe Barbara, wir bedanken uns bei dir ganz, ganz herzlich für deine tolle und unermüdliche Arbeit im Verein. Wir werden dich als aktives Vereins-Mitglied und als ein Mensch vermissen, der immer für ein Späßchen zu haben war und mit Charme und Lebensweisheit so manche Unterhaltung geführt hat. Pass auf dich auf, bleib gesund und komm uns so oft wie möglich besuchen.

Deinen Posten als Kassenwartin konnten wir glücklicherweise nach einigem Suchen neu besetzen. Mit wem? Das erfahren wir in der nächsten Ausgabe.

Danke für vier Jahre ehrenamtliches Engagement

Im Begegnungshaus endete vor wenigen Tagen eine besondere, langjährig begleitete Sprachgruppe. Das letzte Treffen wurde von Victor Wolf gestaltet und bot einen schönen Anlass, gemeinsam zurückzublicken.

Über vier Jahre hinweg haben Carina Rosenau, Michael Sylvester und Victor Wolf die Sprachgruppe ehrenamtlich begleitet und geprägt — mit viel Geduld, Offenheit und persönlichem Einsatz. Im Mittelpunkt standen nicht nur Grammatik und Wortschatz, sondern vor allem Sprachpraxis, Orientierung im Alltag und Begegnung.

Wir bedanken uns bei Carina, Michael und Victor herzlich für ihr wertvolles Engagement. Sie haben einen Raum mitgestaltet, in dem Menschen Fragen stellen, Deutsch üben und Vertrauen gewinnen konnten.

„Unser herzlicher Dank gilt unseren Lehrern und auch der Stadt Walldorf für die Unterstützung ehrenamtlicher Initiativen. Dieses Beispiel zeigt, wie wichtig offene Orte wie das Begegnungshaus für Begegnung, Unterstützung und neue Kontakte sind“, so Olexander ein Teilnehmer des Sprachkurses.

Ein Wunschbaum fürs Begegnungshaus

Bei uns wächst jetzt etwas ganz Besonderes im Garten …

Es war nicht so einfach, ein Loch auszuheben. Durch Wurzeln und Pflanzen der letzten Jahrzehnte musste sich Ahmed buddeln, um den geeigneten Standort für unseren Ringlobaum zu finden. Liebevoll ausgewählt von Lutz, der sich perfekt mit Obstbäumen auskennt, wurde dann im Rahmen unseres zehnjährigen Jubiläums der Wunschbaum in unserem Garten gepflanzt.

Unser Bürgermeister Matthias Renschler, der scheidende EBG Otto Steinmann, Rainer Eder sowie unsere Vorsitzende Katrin Siebold schaufelten fleißig Erde, um dem Stämmchen des Ringlobaums einen guten Start zu ermöglichen.

Die Gäste waren aufgerufen, auf kleinen vorbereiteten Kärtchen Wünsche zu formulieren, die sie anschließend an den kleinen Baum hängen konnten. In vielerlei Sprachen, mit und ohne Verzierung, flatterten am Ende die Schilder lustig im Wind, um die Wünsche in den Himmel zu tragen.

Ein Dankeschön an alle Teilnehmenden für diese wundervolle Aktion. Wir werden den Baum gut hegen und pflegen, auf dass er möglichst bald viele Früchte tragen möge.

Noch alle Latten am Zaun?

Wer in den nächsten Tagen am Zaun unseres Begegnungshauses stehen bleibt, tut dies sicherlich nicht in der Absicht, den Zaun auf seine Vollständigkeit zu überprüfen.

Im Rahmen unseres zehnjährigen Jubiläums wurde von Jennifer ein Zeitstrahl in Bilderform entworfen, der einlädt, sich auf eine Zeitreise zu begeben um das Vereinsleben kennenzulernen. Egal ob Musikauftritte, Sprechstunde, Begegnungs-Café, Bastelaktionen oder der Besuch des Nikolauses. Alle diese Aktionen gibt es in bildlicher Form am Zaun zu bestaunen.

Kommt doch vorbei und schaut, ob ihr euch auch auf einem dieser Bilder wiederfindet. Wer zu unseren Öffnungszeiten daran vorbei flaniert, ist natürlich auch jederzeit herzlich eingeladen im Haus vorbeizuschauen, um sich auch im Inneren des Begegnungshauses ein Bild von unserer Vereinsarbeit zu machen.

Vielen Dank nochmal an Jennifer für diesen tollen Bilderrückblick.

Wir stellen Jennifer vor…

Seit ein paar Monaten freuen wir uns im Begegnungshaus über die tatkräftige Unterstützung von Jennifer, die sich hier selber einmal kurz vorstellen möchte:

„Hallo, ich bin Jennifer Thiel. Ich lebe seit mittlerweile 27 Jahren in Walldorf, bin verheiratet und habe zwei erwachsene Kinder. Ursprünglich komme ich aus Berlin, auch wenn man das nicht hört.

An Walldorf schätze ich sehr, dass man fast alles mit dem Fahrrad erledigen kann und die Nähe zu Städten wie Heidelberg und Mannheim. Privat lese ich viel, verreise sehr gerne und bin täglich mit unserem kleinen Hund unterwegs. 

Seit Februar diesen Jahres bin ich ein Teil des Teams im Begegnungshaus und freue mich dort mitarbeiten und mithelfen zu können. Vor allem die Organisation unseres 10jährigen Jubiläums hat mir viel Spaß gemacht.

Nun freue ich mich schon auf die nächsten Projekte, die ich mit organisieren darf. Bis bald im Begegnungshaus.“

Liebe Jennifer, willkommen im Team. Wir freuen uns auf viele schöne weitere Projekte in den nächsten Monaten mit deiner Unterstützung.

Walldorfer Erfolgsgeschichten

„Mein Name ist Mohamad Raii. Ich komme aus Syrien und bin 2015 nach Deutschland gekommen. Die ersten fünf Jahre habe ich in Walldorf gelebt. Hier habe ich meine ersten deutschen Wörter gelernt und neue Freundschaften geknüpft. Dadurch bin ich fest mit der Region verbunden, auch wenn ich meine erste eigene Wohnung in Mannheim gefunden habe. Wann immer es meine Zeit erlaubt komme ich hierher zurück. Treffe mich mit Freunden oder besuche Katrin auf eine Tasse Kaffee. Derzeit absolviere ich eine Umschulung zum Maschinen- und Anlagenführer im Bereich Metalltechnik. Nachdem ich den theoretischen Teil bereits erfolgreich bestanden habe, ist es mein Ziel, nach dem Praktikum auch die praktische Abschlussprüfung zu absolvieren und als qualifizierte Fachkraft voll in den Beruf einzusteigen. Die Arbeit mit modernen Produktionsanlagen und die präzise Metallbearbeitung begeistern mich jeden Tag aufs Neue. Ich bin hoch motiviert, zuverlässig und freue mich darauf, mein Wissen in einem dynamischen Unternehmen einzubringen und langfristig hier Fuß zu fassen.“

Wer eine Arbeitsstelle in diesem Bereich hat und Mohamad eine Chance geben möchte, kann sich sehr gerne mit uns in Verbindung setzen.