Infomappen zum Thema Gesundheit
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er hat AK Bereich Gesundheit hat in den vergangenen Wochen Mappen mit Gesundheitsinfos in verschiedenen Sprachen zusammengestellt und diese in den verschiedenen Unterkünften verteilt. In den Mappen enthalten sind zweisprachige Anamnesebögen und Übersetzungshilfen, so dass jeder Flüchtling eine Mappe mit Infos in seiner Muttersprache erhalten konnte, jeweils z.B. in Arabisch, English, Persisch, Russisch, Tigrinja oder Farsi. Außerdem ist ein Stadtplan von Walldorf in der Mappe, in dem alle Ärzte und Apotheken verzeichnet sind und jede Menge Piktogramme, mit denen die Kommunikation zwischen Arzt/Apotheker und Patient erleichtert werden soll. Gezeigt werden kann damit „Medikamente abends, nach dem Essen, einnehmen“ oder „Schmerzen im Knie“, etc. Die Mappen sollen den Flüchtlingen helfen eigenständig Arztbesuche wahrzunehmen, ohne dabei auf Hilfe angewiesen zu sein. Demnächst wird der AK auch allen Apotheken und Ärzten ein Exemplar aushändigen.
Wir suchen Unterstützung, vor allem in der Begleitung von Flüchtlingen bei Behördengängen.
Spende der Dietmar Hopp Stiftung an den AK Asyl Walldorf
Eine sehr großzügige Spende der Dietmar Hopp Stiftung in Höhe von 40.000 € waren für den AK Asyl Walldorf Anlass, um gemeinsam mit der evang. Kirchengemeinde im Gemeindehaus zu einem kleinem Empfang anlässlich der Spendenübergabe einzuladen.
Frau Leupold von der Dietmar Hopp Stiftung bedankte sich ebenso bei den anwesenden Mitarbeitern des AK wie auch Rainer Dörlich der Vorsitzende der evang. Kirchengemeinde, auf deren Initiative die Spende zustande kam und der Erste Beigeordnete der Stadt Walldorf Otto Steinmann. Dr. Rainer Eder, der Sprecher des AK, dankte Meike Leupold und der Stiftung für die Spende, die vielfältig verwendet werden soll.

Die Koordinatoren Marlene Happel, Monika Bretl-Kempf und Dr. Kasim Rehman stellten kurz einzelne Bereiche des AKs vor und zeigten auf wofür die Spende gebraucht wird. Vom Wörterbuch und Lernmaterial über Sportausrüstung aber auch Alltagsgegenstände können nun angeschafft werden.
Der Arbeitskreis Asyl Walldorf dankt der Dietmar Hopp Stiftung sehr herzlich für die Spende und ebenso der evang. Kirchengemeinde für die Vermittlung.
Informieren und Diskutieren
Seit einigen Wochen besucht Waseem Z. die Schüler des Gymnasiums Walldorf, um mit ihnen über seine Erfahrungen auf der Flucht aus Syrien zu sprechen, die ihn schlussendlich nach Walldorf geführt hat. Der Englischlehrer, der als Christ mit seiner Familie in der Nähe von Damaskus lebte, kam über die sogenannte Balkanroute nach Deutschland und wohnt seit September in der Gemeinschaftsunterkunft in der Industriestraße.
In seinen Berichten erzählt er den Schülern seine Geschichte, berichtet über die Gefahren der Reise und über sein Leben in der Unterkunft. Mit den Schülern entstehen sehr spannende Diskussionen über Flucht, das Asylrecht und über die Hürden der Bürokratie. Aber auch politische Fragen stehen im Fokus: Wie geht es weiter mit Syrien, wie konnte der IS, den die Araber Daesh nennen, so viel Macht bekommen und erstarken, welche Rolle spielen die USA, Europa und Russland in den Konflikten? Diese Fragen werden durchaus auch kontrovers mit den Fachlehrern, den Schülern und Waseem Z. diskutiert.
Der Arbeitskreis Asyl Walldorf begleitet Waseem in die Schule, koordiniert die Termine und informiert die Schüler über die Arbeit vor Ort.
Tolle Neuigkeiten!
Hallo liebe Freunde und Unterstützer,
wir haben tolle Neuigkeiten für Euch: zum einen haben wir heute im Rahmen einer kleinen Feierstunde eine Spende von der Hopp-Stiftung überreicht bekommen. Uns stehen für die Arbeit in den Bereichen Sprachunterricht, Kultur, Sport und die Förderung der Integration jetzt 40.000 € zusätzlich zur Verfügung!
Zum anderen gab Herr Steinmann heute offiziell bekannt, dass der Gemeinderat beschlossen hat, uns für die nächsten 2-3 Jahre das alte evangelische Pfarrrhaus als Begegnungs- und Lernstätte zu überlassen. Wenn wir aus dem Hohlweck-Gebäude Ende März „rausmüssen“, weil es abgerissen wird, steht uns also im Zentrum von Walldorf ein Haus zur Verfügung, in dem gelernt, gespielt und gelacht und vor allem BEGEGNET werden kann. Da ist die Spende der Stiftung dann sehr willkommen und gut angelegt!
Ganz ehrlich: ich freu mich wie toll! Vielen, vielen Dank an die Spender und Unterstützer, die unsere Arbeit ernst nehmen, die sehen, was Ehrenamt bewegen kann und die sich dabei auf unsere Seite stellen!
Stadtkapelle lädt musikinteressierte Flüchtlinge ein
Die Stadtkapelle Walldorf lud gestern (22.01.2016) zu einer ganz besonderen Veranstaltung ein. Die Flüchtlinge – Erwachsene und Kinder – der Unterkunft in der Bahnhofstraße konnten am Abend im Musikpavillon im Schulzentrum verschiedenste Musikinstrumente ausprobieren. Darunter diverse Blasinstrumente sowie weitere Instrumente wie Keyboard und Gitarre. Besonders beliebt bei den Teilnehmern war das Schlagzeug. 12 Kinder und 2 Erwachsene haben die Gelegenheit genutzt und zahlreiche Musikinstrumente ausprobiert, um Talente und Vorlieben zu identifizieren. Die Stadtkapelle unterbreitete das Angebot interessierte Kinder und Erwachsene in den regelmäßigen Unterricht / Proben aufzunehmen. Im Anschluss an die Schnupperstunde hatten die Teilnehmer die Gelegenheit der regulären Orchesterprobe zuhören.
Ausbildungsplätze für Flüchtlinge – eine App hilft!
Und hier noch ein Link auf einen Artikel in der RNZ: per App finden ausbildungswillige Betriebe und Flüchtlinge zusammen:
Anabin – Informationssystem zur Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse: anabin Datenbank
Gerade für die Leute, die sich darum kümmern, unsere Flüchtlinge in Studium und Arbeit zu bringen, gibt es hier einen tollen Link:
Die Datenbank stellt Informationen zur Bewertung ausländischer Bildungsnachweise bereit und unterstützt Behörden, Arbeitgeber und Privatpersonen, eine ausländische Qualifikation in das deutsche Bildungssystem einzustufen.
Ganz herzlichen Dank an meine „Informantin“!
Monika
SWR berichtet über Lage in Karlsruhe mit Unterstützung aus Walldorf
SWR Beitrag: Lange Wartezeiten für Asylbewerber in Karlsruhe
Durch persönliches Engagement einiger Helfer und Flüchtlinge aus Walldorf konnten wir den SWR bei einem Filmbeitrag für die Landesschau über die langen Wartezeiten und Unzuverlässigkeiten bei der Terminvergabe in Karlsruhe unterstützen.
Ein großes Dankeschön an die Flüchtlinge, für ihr Engagement und ihren Mut in die Öffentlichkeit zu gehen. Wir hoffen und wünschen für alle, das sich die Lage auch wirklich verbessert.
Konzert für Flüchtlinge und Freunde
Samstag, 30.01.2016, 16.00 Uhr
im kath. Pfarrsaal am Marktplatz in Walldorf
Eintritt frei! For free!
Die Tondiebe – keine Angst, die tun nichts. Die spielen nur!
Mit Freude an der Musik wagen die fünf Teilzeitmusiker die Brücke zwischen Pop und Rock, zwischen Sixties und den 00’ers zu schlagen und finden ihre eigene Interpretation bekannter und weniger bekannter Stücke aus der Feder ihrer musikalischen Vorbilder.
„Wir, die ‚Tondiebe‘, eine Band aus Walldorf, Mannheim, St. Leon-Rot und Östringen, bis auf mich alle SAPler, spielen Pop- und Rockmusik: Sting, Alanis Morissette, R.E.M., Avril Lavigne, Katie Melua, Bobby Hebb, Sam Brown, Abba, Eric Clapton usw.“, erläutert Christof Magar.
Getreu dem Motto “ Wir finden, dass nicht nur klassischen Musikern die Interpretation von bestehenden musikalischen Werken vorbehalten sein sollte“, bewegen sich die Tondiebe mit mehrstimmigem Gesang und Schlagzeug, Bass, Gitarre und Tasten durch die Welt der Pop- und Rockmusik der letzten 50 Jahre und füllen die Erinnerungen der Zuhörer mit neuem Leben.
An diesem Samstagabend aber spielen die ‚Tondiebe‘ ausschließlich und kostenlos für die Flüchtlinge in Walldorf und Wiesloch, natürlich auch für ihre begleitenden Freunde!
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